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AKh Linz präsentiert Weltneuheit bei Videokonferenz mit Sao Paolo

Am Donnerstag, 9. Dezember 2004, fand bei einer Videokonferenz zwischen dem Linzer AKh und der Universitätsklinik Sao Paolo ein ärztlicher Erfahrungsaustausch statt. Initiiert wurde dieser von Dozent Dr. Jan Danis
von der 2. Chirurgischen Abteilung des AKh.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Oberarzt Dr. Rainer Hubmann wurde den brasilianischen KollegInnen eine selbst entwickelte Weltneuheit vorgestellt: ein Stent für die Speiseröhre. Auch die ersten sehr positiven Anwendungsergebnisse wurden präsentiert. Bei dieser Videokonferenz Europas ging es vorwiegend um den zusammenhängenden Bereich der Leberzirrhose und der Portalhypertension (Krampfadernbehandlung in der Speiseröhre). Bei einer erkrankten Leber fließt das Blut nämlich nicht auf dem üblichen Weg von der Leber zum Herzen, sondern nimmt einen Umweg über die Krampfadern der Speiseröhre. Werden diese im Laufe der Zeit zu sehr belastet, können sie lebensgefährliche Blutungen verursachen.

Bei der Videokonferenz wurde auch eine spezielle Operationsmethode für diese Krampfadern in der Speiseröhre diskutiert, die weltweit nur von vier chirurgischen Zentren mittels Schlüssellochchirurgie durchgeführt wird. Und zwar vom AKh Linz sowie den Universitätskliniken von Sao Paolo, in Ägypten und in Griechenland.

(Quelle: www.linz.at, Foto: AKh Linz)


Zeitungsbericht in der "Gemeindezeitung Hellmondsödt", Februar 2005

Ordinationseröffnung Dr. Rainer Hubmann

"Ordentlich gefeiert werden konnte bei der Ordinationseröffnung von Dr. Hubmann Rainer am 15.10.2004. Neben fast 100 Kollegen und Kolleginnen, Freunden und Wegbegleitern ..."

Um den gesamten Zeitungsartikel zu lesen klicken Sie bitte auf die Lupe neben der Vorschaugrafik.




Sensationelle Rettung von Lebensmüder am AKH

LINZ. Medizinische Sensation am Linzer AKH: Weltweit wohl erstmals konnten Vergiftungsspezialisten eine Frau mit aussichtsloser Medikamentevergiftung mittels Leberdialyse ins Leben zurückholen.

Eine 37-jährige Frau aus dem Raum Linz hatte mit der Absicht, sich das Leben zu nehmen, nicht weniger als 100 Tabletten eines Schmerzmittels, das auch als Antidepressivum dient, geschluckt. Allein zehn Tabletten mit der Substanz Amitryptilin gelten bereits als tödlich. Bei ihrer Einlieferung ins AKH am Mittwochabend lag die Frau bereits im Koma, sie stand unmittelbar vor dem Tod und schien verloren.

"Normalerweise gibt es auch keine Rettung, da es kein etabliertes Verfahren gibt, das Gift aus dem Blut herauszubekommen. Selbst nach acht Stunden normaler Dialyse lässt sich das Amitryptilin, welches sich an das Körpereiweiß bindet, nicht herauswaschen", erklärt Neurologie-Oberarzt Christian Lampl, "Nach schweren Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen tritt unweigerlich der Tod ein."

Gemeinsam mit Oberarzt Rainer Hubmann von der 2. Internen Abteilung startete Lampl einen weltweit wohl erstmaligen Versuch zur Rettung der Frau: "Ich hatte die Idee, mit dem Leberdialysegerät zu probieren, das Gift aus dem Körper zu entfernen", so Lampl, "Tatsächlich hatte sich nach vier Stunden der Wert von 1800 Nanogramm Amitryptilin pro ml Blut bereits auf 700 Nanogramm, nach acht Stunden auf ungefährliche 400 reduziert." Die Patientin war damit außer Lebensgefahr und gerettet.

(Quelle: OÖ Nachrichten vom 29.05.2004)
 

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